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Das Modulhaus: Die Antwort auf neue gesellschaftliche Anforderungen an die Baubranche

von Mario Wilkens

Sprechen Bauherren von dem vielzitierten „Traum vom Eigenheim“ haben die meisten wohl ein klassisches Bild vom Einfamilienhaus mit Vorgarten und Gartenzwerg vor Augen. Doch mittlerweile lässt sich ein neuer Trend in der Immobilienbranche ausmachen. Das „Downsizing“, was auf Deutsch so viel heiß wie Gesundschrumpfen, wird immer öfter auch auf Immobilien angewandt. In welchen Wohnkonzepten sich das Gesundschrumpfen äußert und warum die Bewegung immer mehr Anhänger findet.

Andere Lebensbereiche machen es vor: Möbelhersteller wie IKEA bringen stark reduzierte Minimalismus-Produktlinien auf den Markt und in unseren Supermarktregalen finden wir immer mehr Lebensmittel mit dem Etikett „Light“ oder „Zero“. Das Eigenheim Zero gibt es als Containerhaus, Mobilheim oder modulares Raumsystem. Diese alternativen Wohnkonzepte haben gemeinsam, dass sie in der Regel über kein festes Fundament verfügen, also bei Bedarf mit umziehen können. Außerdem sind sie deutlich kleiner als herkömmliche Häuser. Doch warum entscheiden sich Hausbesitzer bewusst für das Wohnen im Kleinhaus? Einer der wesentlichen Aspekte des Wohnens im Minihaus ist für viele Eigenheimbesitzer wohl der der Nachhaltigkeit. Jeder Quadratmeter verbraucht zusätzlich Energie durch Strom- und Heizkosten. Eine Zeit des Klimawandels und der immer knapper werdenden fossilen Ressourcen erfordert neue Konzepte eines ökologischen Wohnens. Des Weiteren bestehen viele Modulhäuser überwiegend aus nachhaltigen Baustoffen wie Holz. Containerhäuser beispielsweise bestehen aus ausrangierten Schiffscontainern, wodurch keine zusätzliche Umweltbelastung entsteht.

Kosten- und Zeitersparnis

Je höher die Quadratmeterzahl, desto höher die laufenden Kosten. Gerade in Großstädten, in denen die Preise in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, ist bezahlbare Wohnfläche gefragt. Doch das Einsparen von Wohnfläche kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Der zusätzliche Wohnraum muss geputzt und instandgehalten werden. Wer sich auf das Wesentliche beschränkt, spart nicht nur Geld, sondern hat auch mehr Freizeit.

Sich wandelnde Lebenskonzepte

Lebensläufe waren die letzten Jahrhunderte determiniert. Man erlernte einen Beruf, heiratete und gründete eine Familie. Heute leben wir in einer multiplen Gesellschaft mit vielen verschiedenen Lebensentwürfen. So entscheiden sich heute viele Menschen bewusst dazu, ohne festen Partner zu bleiben. Hinzu kommt, dass die Anzahl an Senioren kontinuierlich steigt. Der wachsende Senioren- und Singleanteil führt zu einer wachsenden Nachfrage für kleinflächige Wohnräume. Hier bieten Mobilheime, Containerhäuser & Co. die perfekte Antwort.

Weniger Investitionsrisiko bei mobilen Kleinhäusern

Fragt man Makler nach dem wertbestimmenden Faktor einer Immobilie, so werden viele gemäß einer Weisheit aus Branche antworten: „Lage, Lage und nochmals Lage“. Der Preis eines Hauses bemisst sich zu einem erheblichen Teil durch das Grundstück, auf dem es gebaut ist. Sinkt der Grundstückswert beispielsweise durch den Bau eines Flughafens in der Nachbarschaft, sinkt auch der Wert des gesamten Hauses, auch wenn es noch so gut in Schuss ist. Es kommt zu einem massiven Kapitalverlust für den Eigentümer. Nicht so bei Mobilheimen. Zwar kann auch hier der Grund und Boden, auf dem sie stehen, an Wert verlieren. Das Haus jedoch bleibt davon unberührt, da es ganz einfach woanders wiederaufgebaut werden kann.

Fakt ist: Sich wandelnde Umstände wie der Klimawandel und Ressourcenknappheit erfordern neue Ansprüche an modernes Wohnen. Ob modulare Systeme wie Modulhäuser, Mobilheime oder Containerhäuser sich hier als neuer Standard etablieren, bleibt abzuwarten. Wer sich für das Thema interessiert, der findet auf Modulheim.de weitere Informationen.

Quelle:

http://www.haus-selber-bauen.com/

5 Frauentypen, die es schwer haben, einen Mann zu finden

Jeder hat diese eine Freundin, die gefühlt Dauer-Single ist. Manchmal hat man eine leise Ahnung, woran es liegen könnte. Oft kann man es aber überhaupt nicht verstehen. Klar, Geschmäcker sind verschieden und für jedes Töpfchen gibt es ein Deckelchen. Diese Frauentypen tun sich aber meist schwerer, den Traumprinzen zu finden, als die anderen.

1. Die Dominante

Sicher, es gibt Männer, die stehen total auf Frauen, die den Ton angeben. Die meisten  fühlen sich aber nicht mehr männlich genug, wenn sie mit einer dominanten Frau zusammen sind. Gleichberechtigung? Na, klar! Aber unterbuttern lassen wollen sie sich nicht. Die perfekte Mischung: eine selbstbewusste und selbstständige Frau, die sich aber regelmäßig von ihm in den Arm nehmen lässt.

2. Die „Ich kann alles“-Frau

Regal anbringen, den Computer flott machen, die schweren Tüten rauf schleppen. Eine Frau, die alles kann und am liebsten auch selbst in die Hand nimmt, kann Männer leicht verschrecken. Denn sie fühlen sich gerne gebraucht und möchten den Beschützer spielen. Die „Ich kann alles“-Frau sollte vielleicht deshalb öfter mal einen Gang zurückschalten und sich vom Mann ein wenig betüddeln lassen. Ganz ehrlich: Tut doch auch mal gut!

3. Die Unsichere

Ich kann nichts, ich bin nicht hübsch und überhaupt ist doch alles doof. Wer so denkt, wirkt nicht gerade magnetisch anziehend auf Männer. Sie lieben Frauen mit einer positiven Ausstrahlung, die auch mal die Initiative ergreifen können. Und wenn die Freundin im Reinen mit sich selbst ist, agiert sie auch viel selbstbewusster im Bett. Der erste Schritt aus der Unsicherheits-Falle ist zu lernen, sich selbst zu lieben.

4. Die Zicke

Ja, mit diesem Typ Mensch mag sich wohl niemand gern umgeben. Diskussionen? Super! Aber ewiges Genörgel und Streitlust überfordern Männer nunmal. Die Zicke sollte sich öfter fragen: Würde ich selbst gerne mit mir zusammen sein? Und sie sollte an ihrer Wertschätzung für anderen Menschen arbeiten. Keiner möchte ihr etwas Böses!

5. Die Perfektionistin

Er muss gut aussehen (Sixpack, klar), viel verdienen, unheimlich klug und gebildet sein … Ja und natürlich dieselbe Musik hören. Und Hunde mögen. Und um Gottes Willen, er darf keine Cordhosen tragen oder unsportlich sein. Ähm…ja…so jemanden kann man finden. Ist es aber nicht viel wichtiger, dass man sich gut versteht? Klar sollte man Ansprüche an einen Mann haben. Aber sich mit nichts Geringerem als den Hollywood-Traumprinzen zufrieden zu geben, steht dem Glück einfach im Wege. Immer schön realistisch bleiben!

Website:

www.brigitte.de/

Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind

Auch wenn manche Pflanzen und Sträucher noch so schön aussehen und herrlich blühen sollten Eltern, wenn sie ihren Garten bepflanzen oder den Balkon mit Zierblumen verschönern, auf giftige Gewächse verzichten. Denn spielen öfter kleine Kinder dort und kommen mit Giftpflanzen in Berührung oder nehmen sogar Teile von giftigen Pflanzen in den Mund, so können sie ganz schnell in Gefahr geraten, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern zu einer Vergiftung führen. Um sicher zu gehen, sollten Eltern zu eher unbedenklichen Garten- und Balkonpflanzen greifen.

 

Den Garten kinderfreundlich bzw. kindersicher gestalten

Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder auch im Haus – giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern!
Da kleine Kinder von Natur aus neugierig sind, alles anfassen und in den Mund nehmen, um es genauestens zu erforschen, passiert es leicht, dass ein Kind blitzschnell eine giftige Beere oder auch andere Pflanzenteile in den Mund nimmt, was schlimme Folgen haben kann. Daher sollten Eltern vorausblickend denken und keine Bäume, Sträucher und Blumen in den Garten pflanzen, die für Kinder gefährlich sein könnten. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Wohnung haben giftige Pflanzen nichts zu suchen, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Selbst wenn sich keine giftigen Gewächse im Garten befinden, sollten Eltern ihre Kinder nicht alleine bzw. unbeaufsichtigt im Garten lassen. Zudem sollten Eltern ihrem Kind so früh wie möglich lernen, dass es Pflanzenteile und auch Beeren nicht einfach essen darf.

Ganz verzichten sollten Eltern kleiner Kinder auf zum Teil hochgiftige Pflanzen wie:

  • Blauer und gelber Eisenhut
  • Bilsenkraut
  • Engelstrompete
  • Gemeine Eibe
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Oleander / Rosenlorbeer
  • Rizinus / Wunderbaum
  • Stechapfel
  • Tollkirsche

Nicht geeignet für den Garten oder Balkon wo Kinder sich aufhalten sind ebenfalls giftige Bäume und Sträucher wie z. B.

  • Eberesche (Vogelbeerbaum)
  • Mahonie
  • Zwergmispel
  • Feuerdorn
  • Seidelbast
  • Rote und schwarze Heckenkirsche
  • Schneebeere (Knallerbse)
  • Lorbeerkirsche
  • Stechpalme
  • Pfaffenhütchen
  • Gemeiner und wolliger Schneeball
  • Rosskastanie
  • Lebensbaum
  • Sadebaum (Sevenstrauch)
  • Wunderbaum
  • Gemeiner Efeu
  • Robinie (Falsche Akazie)
  • Faulbaum
  • Besenginster

Giftig sind beispielsweise auch diese Pflanzen:

  • Maiglöckchen
  • Garten- und Feuerbohne
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Schwarzer Nachtschatten
  • Kartoffel
  • Gefleckter Aronstab
  • Wasserschierling
  • Gefleckter Schierling
  • Rotbeerige und Schwarzbeerige Zaunrübe
  • Gelbe und Blaue Lupine
  • Christrose
  • Riesen- und Wiesenbärenklau
  • Zypressen- und Gartenwolfsmilch
  • ScharferHahnenfuß (Butterblume)
  • Dieffenbachie
  • Korallenbäumchen
  • Weihnachtsstern
  • Alpenveilchen

Gut geeignet für einen kinderfreundlichen Garten sind z. B. Blumen wie:

  • Kornblume
  • Tränendes Herz
  • Cosmea
  • Kapuzinerkresse

Empfehlenswerte Gehölze sind:

  • Ahorn-, Linden- und Pappelarten
  • Felsenbirne
  • Schlehe

Achten Eltern kleiner Kinder explizit darauf, dass sich keine giftigen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon befinden, können sie das Risiko einer Vergiftung bei ihren Kindern vorbeugen. Neben giftigen Pflanzen gibt es natürlich noch weitere Gefahrenquellen im Haushalt und Garten, vor denen Eltern ihre Kinder schützen sollten.

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.vorname.com/ratgeber/gesundheit/giftige-pflanzen-im-garten-die-fuer-kinder-gefaehrlich-sind-12641

So gibst du ihm einen Korb, ohne unhöflich zu sein

Da ist dieser Typ im Lokal oder auf der Straße, der wahrscheinlich all seinen Mut zusammengefasst hat und stammelt: „Hallo, wie heißt denn du?“ Er ist zwar so gar nicht dein Typ, du möchtest ihn aber auch nicht vo den Kopf stoßen. Jetzt kannst du aus Höflichkeit ein paar Minuten mit ihm reden. Aber irgendwann ist’s dann auch genug. Wie wird man den Kerl wieder los, ohne dabei unfreundlich zu sein? Wir hätten da ein paar Tipps.

Variante 1

Du wechselst ein paar Worte mit ihm, schiebst die „Schuld“ dann auf deine Freundin und sagst so etwas wie: „Sorry, aber die Tina steht da hinten ganz allein. Ich werd‘ mal mit ihr tanzen gehen!“ So hat er weniger das Gefühl, die Abfuhr hätte etwas mit ihm zu tun.

Variante 2

Wenn du in einer Beziehung bist, sagst du es eben. Und zwar auf eine ganz höfliche Art und Weise: „Du bist total cool, aber fairerweise muss ich dir sagen, dass ich vergeben bin.“ In 90 Prozent der Fälle wird er die Flirt-Angel wieder einholen.

Variante 3

Jetzt bleibt dir natürlich noch, den Typen (wenn er nett ist) mit deiner Freundin zu verkuppeln. „Ich geh mir mal schnell ein Getränk holen, aber kennst du schon Tina?“ Einziger Haken: Deine Freundin könnte ziemlich genervt sein!

Variante 4

Für alle, die kein Problem mit eine kleinen Notlüge haben, kommt noch diese Möglichkeit infrage: „Du sorry, ich steh auf Frauen!“ Das kränkt die meisten Männer am allerwenigsten – schließlich hätte den Korb JEDER Mann bekommen. Auch diese Schlüsselsätze lösen bei Männern einen ausgeprägten Fluchtreflex aus. Sucht euch euren Favoriten aus:

„Ich geh mir mal eben Wolfgang Petry beim DJ wünschen.“

„Huch, meine Dritten kneifen wieder so beim Essen.“

„Mein Freund müsste auch gleich hier sein …“

„Montags hab ich immer Ringer-Training.“

„Sex vor der Ehe – das käme für mich NIE infrage!!

„Hach, das Lied findet mein Jüngster auch so toll. Die anderen sieben hassen es.“

„Hast du schon meine Mutter kennengelernt? Sie steht da drüben …“

 

Artikel-Quelle:

http://www.brigitte.de/

Preis für Rollläden

Ich suche Preise für Einbaurollläden, die direkt zusammen mit dem Fenster geliefert und im Rohbau eingebaut werden. Hier driften die Preise ganz schön auseinander.

Fertighausanbieter bieten den manuellen Rollladen für ca. 250 Euro an zzgl. 250 Euro Elektrik (Motor + Schalter + Leitung), andere Einzelbetriebe reden sich damit raus, das dies aufwändig und teuer ist und verlangen deutlich mehr.

Woran kann man sich hier orientieren und was könnte man ggf. zum Preis drücken für Argumente verwenden? Letztlich ist es doch gerade im Rohbau einfach Rollladen zusammen mit den Fenstern zu montieren.

Viele Grüße,

Wilhelm

Antwort

Hallo Wilhelm,

ich kann aus Ihrer Frage leider nicht entnehmen, in welcher Phase auf Ihrem Weg zum eigenen Haus Sie sich gerade befinden und auch nicht, ob Sie Ihr Haus selber bauen oder bauen lassen möchten. Ich gehe davon aus, dass Sie alles selber machen möchten, weil andernfalls jenes Unternehmen für Sie zuständig wäre, welches den Auftrag für die Errichtung des Hauses bekommt oder bekommen hat. Diese Auftragsvergabe setzt dabei eine Bauausschreibung mit einem genauen Leistungsverzeichnis (inkl. Rolläden) voraus.

Wenn es darum geht, Argumente für Preisverhandlungen (wofür auch immer) zu sammeln, kommen Sie jedenfalls an der wichtigsten Voraussetzung überhaupt nicht vorbei: SIE müssen zuerst einmal ganz genau wissen, was SIE aus welchen Gründen haben wollen.

Dass es bei den Rollläden für ein Haus drei grundlegende Varianten gibt, wissen Sie sicherlich.

  • Aufbau- oder Aufsatzrollladen
  • Einbaurollladen
  • Vorbaurollladen

Welche Variante am besten für Ihr Projekt geeignet ist, hängt vor allem vom gewählten Wandaufbau ab. Es sollte also geprüft werden, welche Variante sich am besten in das geplante Wandsystem integrieren lässt.

Auf einen ganz wesentlichen Punkt muss dabei bei ALLEN Varianten geachtet werden: Der Einbau muss in jedem Fall wärmebrückenfrei erfolgen. Optimal wären hier Rollläden, die ein Passivhauszertifikat haben.

Wie Sie nun den besten Preis für die schlussendlich gewählten Rollläden bekommen, ist relativ einfach gesagt: Sie müssen eine Ausschreibung machen und damit eine Preisanfrage an mehrere verschiedene Anbieter stellen. Wie das geht, lesen Sie bei Bedarf auf meiner Webseite nach:

15 Schritte zum Handwerkerauftrag

Übrigens: Die von Ihnen genannten Preise von Fertighausanbietern sind Richtwerte, die der Realität sehr nahe kommen. Allerdings NUR dann, wenn die Rollläden gleichzeitig mit dem Haus bestellt werden. Bei Baumeistern ist das ähnlich. Wenn Sie ein Bauunternehmen mit der Errichtung des Rohbaus beauftragen, können Sie auch hier mit diesen „Fertighaus-Preisen“ rechnen. Wenn Sie das ganze bezugsfertig Haus errichten lassen, werden die Rollläden noch wesentlich günstiger sein, weil die Deckungsbeiträge der Firma in anderen Bereichen liegen.

Fazit: Die besten Marktpreise bekommen Sie nur dann, wenn Sie sich an folgende Vorgangsweise halten:

  • 1. Informationen von unabhängigen Beratern einholen
  • 2. Entscheiden, was SIE wollen
  • 3. Leistungsverzeichnis erstellen (lassen)
  • 4. Ausschreibung un Preisanfrage an mehrere Firmen
  • 5. Professioneller Preisvergleich
  • 6. Vergabe an Bestbieter (nicht Billigstbieter)

Im eigenen Interesse muss für diese Punkte IMMER Zeit sein.

Link zum Artikel:

www.haus-selber-bauen.com/preis-fr-rolllden.html

Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

Akkus schützen

Rasenroboter und immer mehr andere Garten­werk­zeuge funk­tionieren kabellos. Damit sich die Akkus im Früh­jahr problemlos wieder laden lassen, müssen sie frost­frei und sicher über­wintern. Vorher am besten noch einmal gemäß Anleitung laden. Die Akkus dann separat lagern – also weder in der Lade­station noch im Gerät. So beugen Sie Tief­entladung vor. Das gilt auch für andere selten genutzte Akkus.

Rost vermeiden

Hecken- und Astscheren und andere Gartengeräte können leiden, wenn sie starken Temperatur­schwankungen und Feuchtig­keit ausgesetzt sind. Deshalb auch sie möglichst bald an einem trockenen, frostsicheren Ort unterbringen. Vorher gut säubern, Scharniere und Gelenke mit einem Tropfen Öl schmieren.

Bersten verhindern

Wenn Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, entwickelt Eis eine enorme Spreng­kraft. Frei­stehende Wasser­behälter, Eimer und Kannen sollten Sie daher recht­zeitig entleeren und auf den Kopf stellen, damit sie sich bei Regen nicht erneut füllen. Lassen Sie auch aus außen angebrachten Armaturen und Bewässerungs­leitungen das Wasser ab.

Pflanzgefäße retten

Blumentöpfe aus Ton erweisen sich oft als weniger frostsicher als erhofft. Vorsorglich an einem trockenen Ort bei Plusgraden über­wintern lassen.

Wasser abfließen lassen

Kontrollieren Sie über­all, ob Regen und schmelzender Schnee rund ums Haus gut abfließen. Sonst können böse Wasser­schäden die Folge sein. Säubern Sie Regen­rinnen und Fall­rohre. Heben Sie auch die Abdeck­gitter von Boden­abläufen hoch, damit Sie Sand und Laub leicht entfernen können. Reinigen Sie auch die Abfluss­siebe. Falls das Abdeck­gitter klemmt: Einfach einen stabilen Draht hindurch­fädeln und daran ziehen.

 

Link zum Artikel:

www.test.de/

Kanal geht mitten durch meinem Grund

von Konrad
(Bayern)

Wir sind noch ganz am Anfang aber haben schon das erste massive Problem: Wir haben gerade ein Grundstück erworben welches wir bebauen wollen. Nachdem unser Architekt die Abwasserplanung machen wollte und dazu die Pläne anforderte traf uns der Schlag!

Mitten durch unser geplantes Haus führt eine Abwasserleitung/Kanal der nicht im Grundbuch eingetragen ist. Was können wir tun? Das Haus kann auf Grund des recht kleinen Grundstücks nicht umgeplant werden. Der Kanal würde immer unser Haus treffen!

Wir haben heute einen Termin bei der Gemeinde – was können wir fordern? Wie ist die Rechtslage? Wir wissen das erst seit gestern – am Montag nächste Woche wollten wir unsere Baupläne zur Genehmigung einreichen!

Über eine schnelle Antwort wären wir sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Konrad

Antwort

Hallo Konrad,

wenn ich Ihnen jetzt sage, dass es in jedem Fall besser gewesen wäre, schon vor dem Erwerb des Grundstücks entsprechende Erkundigungen einzuholen, hilft Ihnen das jetzt im Nachhinein leider nicht weiter. Aber ich erwähne das trotzdem, weil dadurch vielleicht andere Leser meiner Bauherrn-Webseite rechtzeitig auf ein vermeidbares Problem aufmerksam gemacht werden können.

Nun aber zu Ihren Fragen, die bei mir – bitte nicht böse sein – gleich zu Beginn einige Gegenfragen aufwerfen:

Was sagt Ihr Architekt zu dem Problem? Hat Ihr Architekt nicht ohnehin sofort alles in die Wege geleitet, um das Problem FÜR Sie rechtssicher zu lösen? Hat der Grundsücksverkäufer mit Sicherheit nichts vom bestehenden Kanal auf dessen Grund gewusst? Hat der Vertragserrichter davon gewusst?

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass sich der Vertragserrichter durch Einsicht beim Grundbuch vergewissert hat, dass keine Dienstbarkeiten eingetragen sind, welche die Nutzung des Grundstücks einschränken. Andernfalls hätte diese Dienstbarkeit (z.B. Nutzungsrecht durch Gemeinde für Kanal) ja in Ihrem Kaufvertrag stehen müssen. Und wenn Sie das gewusst hätten, hätten Sie wohl nicht gleich gekauft …

Wie auch immer: Ohne die Umstände für den vorhandenen Kanal genau zu kennen, kann ich leider keine verbindlichen Aussagen machen. Eine Klärung der Angelegenhiet kann daher nur beim zuständigen Gemeindeamt erfolgen – den Termin haben Sie ja bereits vereinbart.

Ich

weiß zwar jetzt nicht, welches Vertragsverhältnis Sie mit Ihrem Architekt haben – aber wenn Ihr Architekt den Auftrag für die Planung Ihres Hauses hat, MUSS auch der Architekt als Ihr offizieller Vertreter gegenüber den Baubehörden an diesem Termin unbedingt teilnehmen und FÜR Sie eine Lösung erarbeiten. In Wahrheit sind Sie als Bauherr also lediglich „Zuhörer“, weil Ihr Architekt in Ihrem Auftrag ohnehin alles klären sollte.

Die Rechtslage ist dabei eigentlich klar: Entweder es gibt – auf welcher rechtlichen Grundlage auch immer – eine Dienstbarkeit für den Kanal auf Ihrem Grundstück oder nicht. Wenn es, wovon ich hier ausgehe, KEINE Dienstbarkeit gibt, haben Sie Anspruch auf ein in jeder Hinsicht lastenfreies Grundstück.

Daraus folgt auch, dass der Kanal vom derzeitigen Nutzer (z.B. der Gemeinde) auf dessen Kosten entfernt, umgelegt (z.B. auf angrenzendes öffentliches Gut) oder Ihrem geplanten Haus entsprechend umgebaut oder angepasst werden muss.

Bei der Gemeinde sind jedenfalls folgende Punkte zu klären:

# 1. Welchen Zweck hat der Kanal überhaupt?
# 2. Ist der Kanal überhaupt in Betrieb?
# 3. Wer profitiert derzeit vom Kanal?
# 4. Welche Objekte (ausser Ihrem gelanten Haus) werden mit dem Kanal aufgeschlossen?
# 5. Ist der Kanal ein öffentlicher Kanal? Wenn ja – welches erworbene Recht hat die Gemeinde, das Grundstück für den Kanal zu nutzen?
# 6. Wenn die Gemeinde ein erworbenes Recht hat: Warum wurde das IHNEN beim Kauf des Grundstücks verschwiegen? (Rechtliche Prüfung Rücktrittsrecht).
# 7. Kann der Kanal für Ihren erforderlichen Kanalanschluss verwendet und entsprechend adaptiert werden?

Normalerweise liegt es vorrangig im Interesse der Gemeinde, mit Ihnen eine schnelle und möglichst unbürokratische Lösung zu erarbeiten, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sollte es aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Lösung für das Problem geben, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Klärung der Angelegenheit zu betrauen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass alles gut für Sie ausgeht. Meiner Meinung nach stehen die Vorzeichen für eine positive Lösung ganz gut.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber
———
HausbauManager.com
BaukostenManager.com

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.haus-selber-bauen.com/kanal-geht-mitten-durch-meinem-grund

Die Lüge vom Richtigen

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Link zum Artikel:

http://www.brigitte.de/liebe

Tipp: Ein Badefass im eigenen Garten

Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit ist ein Badefass im eigenen Garten eine tolle Alternative zu einem Schwimmbad. Ein Badefass ist ein runder Behälter (ein Fass), der mit Wasser gefüllt, Platz für mehrere Personen bietet und im Sommer Entspannung und Erfrischung bringt.

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Bei der Auswahl von einem Badefass für Ihren Garten gibt es verschiedene Punkte zu beachten:

  • Material: Aus welchem Material soll das Badefass gefertigt sein? Es gibt Badefässer aus Holz, Kunststoff und Kombinationen aus Holz und Kunststoff. Über die Vorteile und Nachteile lesen Sie weiter unten mehr.
  • Größe: Ein Badefass hat typischerweise einen Durchmesser von 1,50m bis 2,20m. Je nachdem wie viel Platz Sie für das Badefass haben und für die Anzahl der Personen, die gleichzeitig das Badefass benutzen sollen. Ein Badefass mit 1,80m Durchmesser ist groß genug für 4–5 sehr kräftige Personen oder 5–6 schlanke Personen und Kinder.
  • Ofen: Mit einem passenden Ofen können Sie Ihr Badefass nicht nur im Hochsommer, sondern das ganze Jahr über nutzen. Es gibt Öfen für die interne sowie für die externe Installation.
  • Treppen: Damit der Einstieg und Ausstieg aus Ihrem Badefass keine Akrobatik von Ihnen verlangt und auch älteren Menschen problemlos möglich wird, gibt es verschiedene Treppen passend zu Ihrem Badefass.

Das verwendete Material entscheidet nicht nur über die Optik Ihres Badefass, sondern auch über die nötige Pflege und Haltbarkeit. Ein Badefass aus Holz sieht natürlich aus, die typischen Hölzer sind sibirische Fichte, sibirische Lärche und sibirische Eiche. Ein Badefass aus sibirischer Fichte, einem hellen Holz, ist pflegeleicht und ideal für die meisten Klimazonen. Sibirische Lärche ist ein Holz mit einer hohen Resistenz gegen Insekten und ebenfalls pflegeleicht. Luxuriöser aber auch etwas anspruchsvoller in der Pflege ist ein Badefass aus sibirischer Eiche. Badefässer mit Becken aus Polypropylen oder Glasfaser sind pflegeleicht und können mit weiterem Zubehör zu einem Spa erweitert werden. Die äußere Verkleidung ist wiederum aus natürlichem Holz.

Anders als für ein im Boden eingelassenes Schwimmbad braucht man in Deutschland keine Baugenehmigung für die Aufstellung von einem Badefass im Garten. Viele Feedbacks über Badefässer im Facebook.

Das gesunde Pausenbrot

Das richtige Pausenbrot macht die grauen Zellen fit und hält in der Schule hellwach. Aber was ist „richtig“? Plus: drei Brotzeitboxen mit leckeren und gesunden Snacks.

 

Gute Leistungen mit dem richtige Pausenbrot

 
Gute Leistungen sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Wichtig ist auch, dass das Gehirnoptimal mit Nährstoffen versorgt wird. Studien zeigen: Das Frühstück allein reicht nicht aus, um bis mittags fit und aktiv zu bleiben – der Körper braucht zwischendurch neue Energielieferanten wie Vitamine, Calcium und Eiweiß. Weil aber das beste Pausenbrot nichts bringt, wenn es in der Dose bleibt, ist es gut, die Kinder beim Speiseplan mitreden zu lassen.
 

 

Volles Korn im Pausenbrot

Es ist leider nun mal so: Das gesündeste Pausenbrot ist ein Brot aus vollem Korn. Kinder mögen Vollkornbrot, wenn es fein vermahlen und saftig ist. Ihr Kind isst das nicht? Dann geben Sie ihm Sonnenblumen- oder Mischbrot mit. Achten Sie darauf, dass der Brotbelag nicht zu üppig ist: Fettarme Käse- und Wurstsorten liefern nicht nur weniger Kalorien, sie sind auch leichter verdaulich. Und in ihnen steckt mehr Eiweiß. Das braucht der Körper, um leistungs- und widerstandsfähig zu bleiben.

 

Gute Wahl: Joghurt oder Quark

Dünn geschnittenes Gemüse hält das Brot saftig und sieht appetitlich aus. Ihr Kind mag lieber Joghurt oder Quark? Eine gute Wahl, denn darin stecken der Knochenstärker Calcium, wertvolles Eiweiß und Vitamine. Die Milchsäurebakterien bringen den Darm und von dort aus den ganzen Körper in Schwung.

 

 

Vitamine im Pausenbrot müssen sein

Wählen Sie Obst und Gemüse – das enthält weniger Schadstoffe

Obst und Gemüse gehören immer in die Brotzeitbox. Am besten geputzt und klein geschnitten, denn eine Untersuchung der Uni Dortmund ergab: Kinder essen doppelt so viel Obst und Gemüse, wenn es ihnen mundgerecht angeboten wird. Schneiden Sie also Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Zucchini in kleine Stifte, Paprika in Streifen. Auch Radieschen oder Cocktailtomaten kommen gut an.

Kinder, die Süßes lieben, bekommen Beeren, Apfel-, Birnen- und Aprikosenspalten, kernlose Weintrauben oder andere Lieblingsfrüchte mit. Wählen Sie Obst und Gemüse der Saison. Das enthält die wenigsten Schadstoffe, und der Körper bekommt jeden Monat andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

 

 

Wie gesund sind Pausensnacks?

Müsliriegel, Kinderjoghurts, Milchschnitten sind bei Kindern beliebt, aber laut Forschungsinstitut für Kinderernährung nicht die idealen Snacks für die Schulpause: Die meisten enthalten zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe, sind also eher Süßigkeiten, die den Blutzuckerspiegel nur kurz ansteigen lassen. Obst, Gemüse, Vollkörniges und Milchprodukte dagegen gehen langsam ins Blut und versorgen das Gehirn gleichmäßig und anhaltend mit Energie. Damit bleiben die Kinder länger fit und konzentriert.

 

 

www.eltern.de

Energiesparhäuser – Öko-Häuser: Energie gespart, aber Asthma bekommen

München – Auf so eine Studie haben Öko-Kritiker seit langem gewartet: Energiesparhäuser erhöhen das Risiko für Asthma, wie Forscher vom Europäischen Zentrum für Umwelt und menschliche Gesundheit an der Universität Exeter kürzlich in einer Studie in „Environmental International“ publiziert haben.

Öko und Asthma

Richard Sharpe und sein Team hatten Daten von 777 Einwohnern und ihren Häusern in Cornwall analysiert. Wie energiesparend ein Haus war, maßen sie anhand der Standard Assessment Procedure (SAP), ein von der britischen Regierung empfohlenes System zur Einschätzung des Energieverbrauches.

Damit werden die jährlichen Kosten für Heizen, Strom und Ventilation sowie die CO2-Emissionen berechnet. Die SAP-Skala reicht von eins bis hundert, wobei hundert ein extrem energiesparendes Haus bedeutet. Je höher die SAP, desto häufiger waren die Bewohner im Jahr zuvor wegen Asthma beim Arzt, und desto öfter nahmen sie Asthmamedikamente.

Bei einer SAP von mehr als 70 war das Risiko doppelt so groß wie bei einer SAP von 24 bis 60. „Die Leute isolieren wie wild und bauen absolut undurchlässige Fensterdichtungen, aber sie ändern ihre Lüftungsgewohnheiten nicht“, sagt Dennis Nowak, Umweltmediziner am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

„Sie vergessen, dass der Mensch durch Atmung, Schwitzen, Kochen und Duschen gut zwei Liter Flüssigkeit pro Tag an die Raumluft abgibt. Bei einer vierköpfigen Familie entspricht das locker einem großen Eimer Wasser.“ Würden dann die Bewohner nicht lüften, sagt Nowak, steige die Luftfeuchtigkeit an, was das Wachstum von Schimmelpilzen und Milben begünstige.

Umwelt als Feind

Doch energiesparende Häuser erklären die Anfälligkeit für Asthma nur zum Teil. „Asthma entsteht durch ein kompliziertes Wechselspiel vieler Faktoren, Schimmelpilze und Hausstaubmilben sind nur zwei mögliche“, sagt Ioana Agache, Expertin für Asthma bei der Europäischen Akademie für Allergie und klinische Immunologie (EAACI).

Die Vererbung beeinflusst, wie empfindlich die Atemwege auf Reize aus der Umwelt reagieren. Ob Asthma ausbricht, hängt vermutlich von diesen Reizen ab. „Am besten nachgewiesen ist, dass Zigarettenrauch Asthma begünstigt“, sagt Agache, „und zwar aktives und passives Rauchen.“

Auch Allergien auslösende Stoffe wie Pollen, Tierhaare, Chemikalien oder Medikamente sind häufig für Asthma mitverantwortlich. „Es ist problematisch, sich – wie es in dieser Studie gemacht worden ist – nur auf einen oder zwei Risikofaktoren zu fixieren. Man muss immer die komplexe Entstehungsgeschichte berücksichtigen“, sagt Agache.

Frage nach ursächlichem Zusammenhang

Die Studie habe außerdem die Schwäche, dass die Forscher zu wenige konkrete Fragen gestellt hätten, sagt Armin Schuster, Biologe am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene an der Uniklinik in Freiburg. „So konnten sie nur eine Assoziation feststellen. Über einen ursächlichen Zusammenhang sagt das noch nichts aus.“

Dafür hätten sie fragen müssen, ob nach Einzug in ein Energiesparhaus oder nach einem Umbau mehr Menschen erkrankt seien oder ob sich bei bereits an Asthma Erkrankten in solchen Gebäuden die Krankheit verschlimmert habe.

Andere Daten deuten allerdings auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Raumluft und Asthma hin: Wissenschafter aus den USA und aus Thailand bestätigten gerade mit einer umfangreichen Analyse von 69 Studien, dass Feuchtigkeit Asthma verschlimmert, vermutlich bedingt durch Milben und Schimmelpilze.

Stoßlüften als Lösung

„Man kann das Asthmarisiko ganz einfach senken“, sagt Schuster, „indem man mehrmals täglich stoßlüftet, die Wohnung gleichmäßig heizt und keine Luftbefeuchter benutzt.“ Gegen Milben hilft, wenn man die Wohntemperatur eher kühl und trocken einstellt, regelmäßig putzt und bei Milbenallergie Schutzüberzüge für Matratzen, Kissen und Betten verwendet. Verzichtet man zudem auf das Rauchen, tut man Lungen und Blutgefäßen etwas Gutes.

Neubauten sollten nicht bezogen werden, bevor Beton, Zement und Estrich richtig ausgetrocknet sind, rät Schuster. Denn manchmal entsteht während des Bauens Schimmel – etwa wenn Fenster im Winter geschlossen waren. „Gut isolierte Neubauhäuser sind in Ordnung, solange die Bewohner regelmäßig lüften“, sagt Umweltmediziner Nowak. „Aber wenn ein zugiger Altbau isoliert wird und man sich wie zuvor verhält, treten Probleme auf – so sicher wie das Amen in der Kirche.“ (Felicitas Witte, DER STANDARD, 18./19.4.2015)

 

Übernommen aus:

http://derstandard.at/2000014459724/Oeko-Haeuser-Energie-gespart-aber-Asthma-bekommen